Schnupper-Kurs Kiten

Kitesurfen ist eine gelungene Kombination aus Windsurfen, Lenkdrachenfliegen, Wakeboarden, Surfen und Fliegen. Wie kein anderer Wassersport bietet Kitesurfen eine große Vielfalt an Tricks und Sprüngen.
Die 3 wichtigsten Bestandteile der Kitesurfausrüstung sind der Kite, das Board und die Bar mit den Steuerungs- und Sicherheitsleinen, wobei der Sportler auf dem „Board“ steht und sich durch den lenkbaren „Kite“ (Windschirm) ziehen lässt. Die Ausrüstung kann an das Körpergewicht und den Ausbildungsstand des Sportlers sowie an verschiedene Windstärken angepasst werden.


Nur fliegen ist schöner…

Wer schon immer herausfinden wollte, ob Kitesurfen die richtige Sportart für ihn ist, sollte einen Schnupperkurs belegen. Hier erhält man einen ersten Eindruck von diesem jungen Trendsport, der aus dem „Powerkiten“ entstanden ist. Es werden erste, wichtige theoretische Grundlagen vermittelt. Im Vordergrund stehen dabei Inhalte wie z. B. Materialkunde, der richtige Aufbau und die Sicherung des Kites, Starten und Landen sowie Sicherheitstraining.
In den letzten Jahren ist die Anzahl der Kitesurfer deutlich angestiegen. Nicht zuletzt aufgrund dessen, dass Kitesurfen wesentlich schneller und leichter zu erlernen ist als z. B. Windsurfen. Im Vergleich dazu ist auch die Ausrüstung kompakter und günstiger. Nach Experten-Schätzungen betreiben ca. 500.000 Menschen regelmäßig diesen Sport. Auch beim Thema Sicherheit hat sich viel in den letzten Jahren getan. So wurden die Ausrüstungen mit umfassenden, neuesten Sicherheitssystemen ausgerüstet, was zu einem geringeren Gefahrenpotenzial führte.
Für das Kitesurfen gibt es kein Mindest- oder Höchstalter. Das Körpergewicht sollte möglichst über 40 Kg liegen und eine gewisse sportliche Kondition wäre vorteilhaft. Ferner sollten Kitesurfinteressierte ohne Hilfsmittel eine längere Strecke schwimmen können.
Nach dem theoretischen Teil des Schnupperkurses geht es mit dem Kite ins Wasser. Um die maximale Sicherheit der Kursteilnehmer zu gewährleisten, ist bei jeder Schulung standardmäßig ein Rettungsboot in Reichweite. Ob im Wasser trainiert werden kann, hängt jedoch von den meteorologischen Bedingungen ab. Wassertrainingsstunden können (leider) nicht abgehalten werden, wenn Wind- und Wellenbedingungen zu schwach oder zu stark sind. Das Material (Trainerkites, Tubekites, Board, Helme, Trapeze) wird in der Regel gestellt. Mitzubringen vom Kursteilnehmer sind festes Schuhwerk, Sonnenbrille, Sonnencreme, Getränke, Verpflegung und natürlich gute Laune.